Donnerstag, 30. Juli 2015

HELP: Where to go in Berlin

Travel. Neue Städte zu entdecken und zu sehen, wie die Menschen dort leben ist mit das Beste am Reisen. Texel ist eine Insel, die in meinen Augen nur so von Ruhe und Entspannung strahlt. Mittlerweile kenne ich mich auf der Insel gut aus und weiß, wo ich hingehen muss, wenn ich etwas brauche. Die meisten Tipps bekam ich vom Mister, der als Kind seine Ferien oft auf der Insel verbrachte und sich dort bestens auskannte.

Nun brauche ich eure Hilfe, liebe Berliner. Nächste Woche werde ich eure schöne Stadt besuchen und bräuchte einige Insider-Tipps. Das wird meine zweite Reise überhaupt nach Berlin und diesmal ohne die Fashion Week im Nacken. Als ich vor einem Jahr das erste Mal in unserer Hauptstadt war, war ich semi begeistert und eher enttäuscht. Ich hatte mir Berlin im Kopf ganz anders vorgestellt und kann nicht mal sagen wieso. Vielleicht hatte mir die Fashion Week und die damalige Hitze einfach jeden Nerv geraubt, so dass ich meinen Aufenthalt nicht genießen konnte. Da aber viele von Berlin begeistert sind und nur gutes darüber erzählen, möchte ich unserer Hauptstadt noch eine zweite Chance geben.

Wo kann man in Berlin:
-Lecker Essen und Trinken gehen? Typisch Berliner Lokale
-Wo geht ihr gerne Shoppen? (Außer am Ku'damm)
-Welche Orte/Plätze sind sehenswert? (Weder Reichstag noch das Brandenburger Tor)
-Berlin ist für seine Second-Hand Läden bekannt: Wo gibt es die besten Schätze?
-Wo finde ich Berlins beste Currywurst MIT Currysoße, so wie es sich gehört?

Solltet ihr in Berlin wohnen und eure Hot-Spots schon mal auf dem Blog veröffentlicht haben, dann schickt mir gerne den Link, damit ich es mir durchlesen kann. Über weitere Tipps danke ich euch sehr.

Sonntag, 26. Juli 2015

Outfit: The Little White Lace Dress

Long Time No Outfit. Es ist viel zu lange her, als ich euch hier mein letztes Outfit gezeigt habe! Obwohl ich schon viele Gelegenheiten hatte, Bilder von meinen Outfits machen zu lassen, war ich doch Lustlos und wollte meine Freunde nicht nerven.

Bald kommen aber einige Bilder, die ich euch gerne zeigen würde, doch bis dahin zeige ich euch eines meiner letzten Outfit mit meinen Lieblingskleidungsstücken. Die Bilder sind etwas älter und auf meiner Lieblingsinsel, Texel, entstanden, als ich mit dem Mister auf dem Weg zu einem Dinner Date war. Das Kleid ist schon drei Jahre alt und von Zara. Ich war damals Hals über Kopf verliebt, als ich es sah, allerdings war meine Größe nicht dabei. Als ich dann auf der Suche nach einem Kleid für den Abiball des Bruders von meinem Freund war, bin ich im Zara Sale auf das Kleid in meiner Größe gestoßen und musste es direkt kaufen. Das schöne daran sind die Spitzendetails und der Rückenausschnitt. Die Sandalen habe ich dieses Jahr im Zara Sale erstanden und bin unglaublich glücklich, sie noch gekriegt zu haben. Für bestimmte Teile lohnt es sich wirklich bis zum Sale zu warten.

Wir hatten unglaublich Glück mit dem Wetter, so dass wir an diesem Tag die meiste Zeit am Strand verbracht haben und es uns gut gehen lassen haben.
Zara Dress, Sandals - Marc by Marc Jacobs Clutch - Daniel Wellington Watch 

Donnerstag, 23. Juli 2015

Home: My Succulent Garden

Sukkulenten/Kakteen. Ich muss gestehen, dass ich überhaupt keinen grünen Daumen habe! In meiner Wohnung befinden sich zwar einige Pflanzen, doch ihre Lebensdauer ist nicht für lange Zeit. Zum Einzug bekam ich damals von meiner besten Freundin einen Kaktus. Genau so wie damals bin ich auch heute noch der Meinung, dass sich in jeder Wohnung mindestens eine Pflanze oder ähnliches befinden sollte, weil sie Leben in die Wohnung bringen. So dachte sich meine beste Freundin, dass man mit einem Kaktus nichts falsch machen kann. Dachte sie.

Nun ja, um mich kurz zu fassen: Ich habe es geschafft, dass ein Kaktus stirbt! Kakteen sind die einfachsten Pflanzen, die es gibt und man kann eigentlich nichts falsch machen! Die brauchen nicht viel und wollen auch eher in Ruhe gelassen werden. Heute noch höre ich sie sagen "Denk dran, Lü: Die brauchen nicht viel Wasser. Du musst also nicht viel tun". Hätte sie das mal nicht gesagt! Einmal zu viel gegossen, habe ich ihn 6 Monate nicht mehr beachtet. Dann fiel es mir wieder ein und ich gab ihm etwas Wasser. Da ich mich ja kurz fassen möchte: Mein Kaktus lebt nun friedlich im Kakteen-Himmel. 

Anfang des Jahres entdeckte ich diese kleinen süßen Kakteen bei Ikea und war Hals über Kopf verliebt. Sie leben nun seit knapp 5 Monaten bei mir und sehen noch gut aus. Kurz darauf entdeckte ich auf Instagram oder Pinterest, die ersten Blogger, die diese Ikea-Kakteen umpflanzten und eine kleine Kakteen-Garten daraus machten. Amelies Kakteen-Garten (hier) finde ich mit am besten und Eileens (hier) auch! Ich fand die Idee so toll, dass ich es unbedingt nachmachen wollte, aber meine Dummheit kam mit zu vor. Jedes Kind weiß, dass man Kakteen nicht einfach so mit bloßen Händen anfassen sollte, ohne sich zu verletzen. Da ich an diesem Tag nicht viel Zeit hatte, wollte ich die Pflanzen nur schnell gießen und das Haus verlassen. Leider hatte ich viel zu spät die Stacheln gesehen und wurde auch prompt gestochen. Mit Hilfe meiner Pinzette versuchte ich die Stacheln rauszuziehen. Viele konnte ich entfernen doch ein bis drei Stacheln wollten sich einfach nicht entfernen lassen, bis sich die Stelle entzündete und ich zum Arzt musste. Damit hatte sich mein Projekt erledigt.

Gute Freunde, wissen, wie man einen überraschen kann. Amelie wusste von meinem "Unfall" und wusste, dass ich erstmal geschädigt war. Zum Geburtstag bekam ich meine eigene Pflanzenlandschaft von ihr geschenkt. Ist sie nicht eine aufmerksame Freundin? Nun werde ich erstmal googlen, wie man Kakteen am besten pflegt, damit sie lange bei mir überleben.

Habt ihr zu Hause auch einen Sukkulenten-Garten? Dann zeigt mir gerne eure Bilder und wenn ihr dazu noch Tipps zur Pflegehabt noch besser!

Montag, 20. Juli 2015

Summer Trends: Flash Tattoos

Tattoos. Es gibt Trends die kommen und gehen aber es gibt auch einige, die mehrere Generationen überleben. Zum ersten aufmerksam wurde ich letztes Jahr im Sommer, als mein Instagram-Feed voll davon war: Flash Tattoos.

Früher hatte ich die Arme voller Klebe-Tattoos, die ich aus meinen Kaugummis her hatte. Damals waren diese natürlich super bunt und wurden überall dorthin geklebt, wo man noch Platz hatte. Man machte sich keine Gedanken, ob die Tattoos zu einem passten oder zur Kleidung, die man trug. Mittlerweile weiß ich gar nicht, ob es solche Sticker (in Kaugummis) noch gibt! Dafür gibt es nun Flash Tattoos. Die haben eigentlich den selben Effekt, außer, dass sie natürlich hip sind und jeder sie auf Festivals trägt und überall sonst. Letztes Jahr habe ich einige davon auf einem Event erhalten und war genau so begeistert wie damals. 

Vor kurzem bekam ich diese Exemplare vom Flash Tattoo Shop zugeschickt, die mir freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, die ich euch gerne zeigen möchte. Für mich kommen echte Tattoos nicht in Frage, aber solche temporären Bildchen auf der Haut mag ich schon. Man kann sich die Motive aussuchen und sie so oft wechseln, wie man will. Im Sommer sehen die Flash Tattoos auf gebräunter Haut sehr toll aus und man kann sie zu allem kombinieren und mit ihnen schöne Bilder machen. Bis ich euch meine Tragebilder mit den Flash Tattoos zeige, schaut euch gerne Ally's Bilder an, denn sie zeigt euch hier ihren Festival-Look und ihr könnt auch einen Blick auf ihre schönen Flash Tattoos werfen.

Das Auftragen ist super leicht: Ihr schneidet euer Motiv aus, entfernt die Folie und klebt sie euch an einer belieben Stelle. Danach müsst ihr nur noch das Tattoo mit Wasser anfeuchten (und dabei drücken), ein wenig einziehen lassen und dann anschließend zieht ihr das Papier ab. Die Tattoos bleiben dann ca. 3 bis 5 Tage oder gar länger auf der Haut, wenn man sich an den geklebten Stellen nicht zu sehr schrubbt (Waschlappen etc.)
All that Glitters (Gold, Silber, Schwarz) - Future Fashion (Blau, Silber, Gold)

Donnerstag, 16. Juli 2015

How to wear: Outfit für Regenwetter

Das perfekte Regenwetter-Outfit. Dieses Wetter macht mich einfach fertig und ich verliere so langsam aber die Nerven! Eine Woche lang hatten wir noch die Sahara-Hitze zu Besuch und durften uns bei 36 Grad an den Sand und Meer träumen. Den Regen kann ich nicht mehr sehen und auch nicht mehr ertragen, es ist nicht kalt aber so schwül, dass man gar nicht weiß, ob das, was da gerade die Stirn runter rollt, Schweiß oder doch Regentropfen sind (können nur Leute verstehen, die mit den öffentlichen Verkehrsmittel fahren). Wenn es so weiter geht, sehe ich mich gezwungen, mir eine Regenjacke/-cape und Gummistiefel zu kaufen, damit ich trocken bleibe. Kaum schaue ich mir das Wetter der nächsten Tage auf meinem Handy an, schon wird mir wieder Regen für die nächste Woche angezeigt. Es wird also Zeit, sich für die kommenden Regentage auszurüsten.

Aber was ist eigentlich das perfekte Outfit, an solchen regnerischen Tagen? Es ist ja nicht wirklich kühl, daher muss es etwas sein, dass man schnell Aus- und Anziehen kann, wenn sich das Wetter doch wieder um entscheiden sollte. Die Kleiderwahl wird dadurch nicht besser und man schaltet automatisch auf den "Hauptsache gemütlich"-Schalter um. Bei so einem Wetter finde ich wattierte Westen gar nicht mal so schlecht. Noch besitze ich keine aber ich habe mich natürlich umgeschaut, wo man denn schöne Modelle herkriegen kann. Auf Witt Weiden habe ich zum Beispiel dieses gepunktete Modell gefunden, das ich schon mal nicht schlecht finde. Man kann eigentlich nicht genug Westen haben, denn sie werten so manches Outfit auf und lassen einen gut aussehen. Mit einem schönen Pullover darunter, gemütlichen Schuhen und einem Regenschirm trotzt man dem schlechten Wetter. 

Damit ihr euch vorstellen könnt, was ich an solchen Tagen am liebsten tragen würde, habe ich euch eine Collage zusammen gestellt. Für manche von euch würden Gummistiefel und Regencapes wahrscheinlich nicht in Frage kommen (oder doch?! Es kommt ja alles wieder zurück) aber ich finde sie mittlerweile gar nicht mal so übel. Je älter man wird, merkt man doch immer, wie recht unsere Eltern damals hatten. Welches Kind ist denn ohne Regenmontur aus dem Haus gegangen? Wir waren für jede Wetterlage bewaffnet und danken ihnen heute dafür, denn sie haben es ja nur nett mit uns gemeint. 
Weste via Witt Weiden  - Pullover von Naketano (via Amazon) - Regenschirm via Amazon - Gummistiefel von Hunter (via Amazon)

Freitag, 10. Juli 2015

Let's be more than Blogger!

The Gang. In letzter Zeit lese ich immer mehr, wie einige Mädels in Blogger-Gruppen fragen, wie sie mit dem Bloggen anfangen können oder wie man damit am besten Geld verdienen kann. Es gibt aber auch einige Blogger, die Firmen gegründet haben, um anderen bei diesem "Traumjob" zu helfen. Sie versprechen "Ruhm" und "Erfolg" und verlangen große Summen für ihre Arbeit. Dann sind da auch noch diejenigen, die ihren Hobby zum Beruf mach wollen und dafür ihren sicheren Job aufgeben. Diesen Schritt können sich aber nur diejenigen erlauben, die in dieser Blogosphäre bekannt und berühmt sind - diejenigen, die sich vor lauter Aufträgen nicht mehr retten können. Bei solchen Bloggern lohnt sich dieser Schritt in die Selbstständigkeit, wer bei all diesen Punkten kein einzigen Häkchen machen konnte, sollte es sich noch einmal überlegen.

Die berühmte Frage bei allen Interviews, die man als Blogger gestellt kriegt, lautet "Wieso hast du mit dem Bloggen angefangen" oder "Was hat dich dazu gebracht, mit dem Bloggen anzufangen". Die Antwort lautet bei fast allen gleich "Der Mode wegen" oder "Weil ich mit der Welt meine Leidenschaft zur Mode teilen möchte". Wollt ihr meine Antwort wissen?! Nach dem Abi hatte ich sehr viel Zeit, bis ich meine Ausbildung anfangen konnte. Auf meiner Suche nach einem schönen Abiball-Kleid, bin ich im Internet auf einem Blog gestoßen, der einige Kleider vorstellte. Neben Kleidern wurden  auch Schuhe und andere Accessoires aufgelistet, so holte ich mir meine Inspirationen für den Abiball. Ich fing dann an, den Blog von Anfang an zu lesen und merkte erst spät, dass es kein typisches Magazin war und fand es toll, dass das Mädchen ganz normal aussah: Nicht gephotoshoped. Ganz normal, so wie du und ich. Genau das wollte ich auch - ich wollte kein High Fashion Blogger sein, sondern das Mädchen von nebenan. 

Ich hatte keine Ahnung, dass hinter dieser ganzen Blogger-Sache mehr dahinter steckt, als nur nett vor der Kamera zu lächeln und über das neuste  Kleidungsstück zu schreiben. Hätte man mir vor vier Jahren gesagt, dass man (neben der harten Arbeit!) bei dieser Blogger-Sache tolle Aktionen erleben darf und nebenbei auch noch tolle Freundschaften schließen kann, hätte ich demjenigen wahrscheinlich den Vogel gezeigt. Früher hieß es immer "Triff dich niemals mit Menschen aus dem Internet. Man weiß nie, wer da hinter steckt", weil so viel schlimmes passiert ist. Aber in diesem Fall ist es anders: Diese Menschen zeigen sich und teilen ihre  Geschichte mit der Welt. Der Leser kriegt das Gefühl, die Person hinter dem Blog zu kennen, ohne diese vorher je gesehen zu haben.

Vor mehr als drei Jahren war ich auf meinem aller ersten Blogger-Treffen und lernte dort die besten Mädels kennen. Das Motto lautete "Let's be more than Blogger - Let's be Friends" und war der Anfang mehrerer Freundschaften, die übrigens bis heute halten! Auch heute noch Leben und Bloggen wir nach diesem Motto und tauschen uns aus. Aus "Konkurrentinnen" wurden Freundinnen, die sich gegenseitig helfen und Tipps und Tricks für den Blog geben.

Mit vielen Mädels habe ich auch privat sehr viel Kontakt und dann werden auch private/persönliche Gespräche geführt - wie normale Freundinnen halt. Die weiteste Freundschaft, die durch das Bloggen entstand, führe ich mit Julia. Sie wohnt in Landshut und ich hier in Essen und wir haben uns das erste Mal vor einem Jahr getroffen und es hat sofort gefunkt! Manchmal hapert es noch an der Kommunikation, da ich kein bayrisch kann, verstehe ich bestimmte Sachen nicht die sie sagt, aber Julia  gibt ihr bestes und versucht es mir dann auf Hochdeutsch zu erklären.

Wir alle schreiben über ähnliche Themen, doch irgendwie unterscheiden sich unsere Blogs trotzdem. Es gibt große und kleine Blogs doch das krümmt der Freundschaft kein einziges Haar - man freut sich für die anderen, wenn sie eine tolle Kooperation bekommt, wir versuchen bei Fragen zu helfen oder wenn eine mal nicht weiter weiß.

Das ist nur ein kleiner Teil meiner Mädchen-Gang.

Denn wir sind mehr als nur Blogger - wir sind Freundinnen. #LBMTBLBF

Habt ihr Freunde, die ihr durch das Imternet kennengelernt habt? Wenn ihr Blogger seid: Wie sind so eure Erfahrungen mit anderen Bloggern? Sind bei euch auch Freundschaften entstanden oder habt ihr sogar mal schlechte Erfahrungen mit denen gemacht?

Montag, 6. Juli 2015

Music Festival: SMAG Sundance Open Air Festival

SMAG Sundance 2015. Der Sommer ist für lange Nächte und tolle Festivals da! Die Sommerferien begannen in NRW mit tollem Wetter und einer Hitzewelle, mit dem keiner rechnete. Ich erinnere mich noch an den letzten Sommer - naja, Sommer war dafür nicht das richtige Wort, denn es war die meiste Zeit nur am regnen. Für dieses Jahr sollten wir Glück haben. Schon Wochen vorher, schaute ich jeden morgen fleißig auf meinem Handy, wie das Wetter die nächsten Tagen werden sollte. In diesem Post erzählte ich euch, dass ich auf einem Festival hier in meiner Stadt mit Freunden gehen würde und hoffte auf schönes Wetter. Das Wetter war die letzten Tage so heiß, dass ich Panik bekam, wie ich denn das Festival überstehen sollte.

Ich will nicht zu viel meckern, aber die Organisation der Getränke an diesem warmen Samstag war einfach nur katastrophal. Mir ist bewusst, dass an Festivals die Preise für Essen und Getränk etwas überteuert sind, aber diesen Preis zahlt man gerne, wenn das Event toll ist und alles passt - immerhin müssen die Mitarbeiter auch bezahlt werden. Wenn jedem aber bewusst ist, dass an diesem Tag die Temperaturen immens ihre Rekorde knacken würden, sollte man sich als Veranstalter schon einige Gedanken über sein Event machen. Gedanken darüber machen, wie man es sich seinen Gästen, die ja extra dafür zahlen, so angenehm wie möglich machen kann. Das Wasserproblem wurde behoben: Nun sollte 1 Liter Wasser 3 € statt 5 € kosten, nachdem sich einige Teilnehmer an Zeitungen und Radio gewendet haben. Auch wollten die Veranstalter Wasserstationen aufbauen, damit sich die Menge immer mal wieder abkühlen konnte. Hörte sich alles gut an! Positiv zu vermerken war, dass es genügend Getränkestände gab, dass die Auswahl an Essen groß war und dass es auf solchen großen Events ganz üblich ist, dass man etwas anstehen muss. Normal ist es allerdings nicht, wenn die Getränke nach wenigsten Stunden schon alle sind und die Teilnehmer lange warten müssen. 

Und was war mit dem Wasserproblem? Nun ja, ich fasse mich nur kurz: Es gab zu wenig Getränke! Mit dem Wasser kamen die Veranstalter überhaupt nicht hinterher und ein Stand war so gut wie leer - beide Seiten, sowohl die Teilnehmer als auch die Kellner, waren einfach nur genervt. Ich kann einfach nicht verstehen, dass man bei so einer großen und gehofften Menge an Teilnehmer, viel zu wenig Getränke hat. Mein Motto für alle Events ist immer: Besser zu viel als zu wenig. Wenn man doch damit rechnet, dass knapp 10.000 Menschen kommen werden und dass das Wetter bombastisch werden wird, wieso hat man dann zu wenige Getränke? 

Trotz einiger Pannen hatten wir viel Spaß und haben in der Sonne getanzt. Peinlich ist auch, wenn der Haupt-Act aka Robin Schulz zu spät kommt und die Menge nicht in Stimmung bringt, seine Lieder runterspielt und dann leise wieder von der Bühne geht. Dank Plastik Funk kam die Stimmung wieder hoch und ich tanzte am Ende mit dem Mister vor der Bühne und genoss die Musik. Mit schmerzenden Füßen und einem Lächeln im Gesicht ging ich nach 9 Stunden und braun gebrannter Haut wieder nach Hause. 

Denn Preis für den besten Act des Tages vergebe ich hiermit an die beiden Jungs von Plastik Funk, für die geilste Party und tolle Stimmung! Ihr habt uns wirklich den Tag/Abend gerettet. DANKE

Freitag, 3. Juli 2015

Black-ish Friday: Meine morgendliche Körperplfege

Körperpflege. Wenn ich abends bzw. morgens meine Wetter-App anmache, mag ich einfach nicht glauben, was ich da sehen: Jeden Tag Sonnenschein und hohe Temperaturen. Das Wetter zeigt sich pünktlich zum Sommerferienstart von seiner besten Seite und zwingt die Leute dazu, das Haus zu verlassen und den schönen Tag im freien zu verbringen. Diese warmen Temperaturen lassen unseren Körper mächtig malochen.

Da fand ich diesen Post genau richtig dafür, um euch meine Körperpflege-Routine zu zeigen. Es gibt einige Produkte, die ich das ganze Jahr über verwende und da sind auch noch Produkte, die ich nur zu bestimmten Jahreszeiten verwende.

Beim Duschen: Ich bin vor allem ein Warmduscher, auch wenn meine Ärztin mir davon abgeraten hat, kann ich einfach nicht kalt duschen! Hier verwende ich die meiste Zeit ein Duschgel, Duschschaum oder aber auch ein Dusch-Peeling. Früher war es mir eigentlich egal, welche Produkte ich zum Duschen verwende, aber mittlerweile achte ich sehr darauf. Da ich eine sehr trockene Haut habe, verwende ich ganz gerne pflegende Produkte und am liebsten von Weleda oder Rituals Cosmetics. Beide Marken verwende ich schon seit mehr als einem Jahr und bin sehr zufrieden, weil sich meine Haut danach sehr angenehm und überhaupt nicht trocken anfühlt. Das Peeling von Rituals Cosmetics ist mein absolutes Lieblingsprodukt, nicht nur wegen dem Geruch (der wirklich unglaublich ist), sondern wegen der Pflege. Es hinterlässt einen schönen Ölfilm, der nicht fettend ist. Man braucht sich danach nicht mehr einzucremen und hat eine geschmeidige Haut. Ohne Haare waschen brauche ich ca. 5 bis10 Minuten unter der Dusche, was völlig ausreicht - alles andere ist nur Wasserverschwendung! Ein Tipp für alle, die zu viel Produkt auf einmal verwenden: Benutzt einen Waschlappen oder einen Duschpuschel/Duschschwamm, so habt ihr länger etwas von eurem Produkt.
Für mein Gesicht verwende ich, ähnlich wie für den Körper, abwechselnd ein Gesichts-Peeling oder ein Waschgel. Seit Jahren verwende ich am liebsten für mein Gesicht die Produkte von Garnier (Hautklar) oder Neutrogena (visibly clear) und bin sehr zufrieden. Ab und an benutze ich auch das Gesichtswasser von Neutrogena, wenn sich Pickel auf meiner Stirn bemerkbar machen, aber auch dann eher abends als morgen. Bleiben wir noch ein wenig im Gesicht. Ich finde es faszinierend, wie sich meine Haut mit der Zeit verändert hat! Vor der Pubertät hatte ich noch Babyprodukte verwendet, bis ich sie uncool fand - da wusste ich auch nicht, was auf mich warten würde. In der Pubertät dann der Schock: Mein Körper hörte nicht mehr auf mich und machte sich lieber selbstständig. Mein Gesicht ging von sehr trockener Haut, zur Mischhaut, dann zur öligen und zurück zur trockenen Haut. Und dazu kamen noch die bösen Pickel auf der Stirn. Ich war, wie jede von euch, sehr unzufrieden und versuchte alles dafür, um diese fiesen Pickelchen auf der Stirn zu entfernen. Das schlimmste was ich je machen konnte, war, die Pickel auszudrücken. Irgendwann bekam ich den Tipp, zuerst die Pickel auszudrücken um danach Zahnpasta darauf zu schmieren. Es sollte die Pickel austrocknen und die Pickelmale entfernen (welche ich vom Drücken bekommen habe). Schade, dass das Internet damals nicht so schnell war, sonst hätte ich nämlich nach alternativen Methoden gegoogelt, um meine Pickelchen wegzukriegen oder aber am besten, diese fiesen Dinger einfach direkt in Ruhe gelassen. Heute bin ich schlauer und weiß, dass es das dümmste war, das ich je gemacht habe. Das Peeling verwende ich übrigens ca. zwei Mal die Woche morgens unter der Dusche und den Rest der Woche nehme ich ein Waschgel zur Reinigung.
Nach der Dusche. Meine Haut hat sich von all diesen Strapazen erholen können und hat mir verziehen. Mittlerweile habe ich mein Gesicht unter Kontrolle und reagiere sofort, wenn ich eine Veränderung spüre. Seit drei Monaten verwende ich die Reihe Effeklar K von La Roche-Posay, weil diese die Haut mattiert und gegen Pickel hilft. Die Creme war meine Rettung gegen ölige Haut und den Preis dazu zahle ich gerne, wenn ich dafür keine Probleme mehr mit meiner Haut habe.

Ich glaube hier für alle dunkelhäutige zu sprechen, wenn ich sage, dass unsere Haut sehr trocken ist und kaum eine Creme dagegen hilft! Deswegen muss ich oft schmunzeln wenn mir jemand sagt, dass seine Haut trockener ist als meine. Im Winter kriege ich nicht genug von Körperölen und benutze eine bis drei Flaschen in den kalten Wintermonaten. In den letzten zwei Jahren habe ich das Körperöl von Weleda benutzt und werde es sicherlich in den nächsten Jahren auch weiterhin benutzen. Es zieht schnell ein, hinterlässt keinen Fettfilm und man kann sich relativ schnell wieder anziehen. Im Frühling und Sommer wechsel ich gerne zwischen Bodymilk/Bodylotion und Sonnencreme. Im Sommer creme ich mich meistens nur mit einer Sonnencreme (LSF 20 oder 30) an sonnigen Tagen ein und an nicht so sonnigen Tagen benutze ich meine normale Bodymilk. Viele wundern sich jetzt sicherlich, warum ich eine Sonnencreme mit in meine Routine genommen habe. Der Grund ist ganz einfach: Auch wenn ich nicht direkt in der Sonne stehe oder mich in die Sonne lege, ist dieser Schutz für mich sehr wichtig. Meine Haut brennt quasi wenn ich in der Sonne stehe und ich werde binnen Sekunden schon braun. Um gegen dieses Brennen vorzugehen, creme ich mich schon morgens mit der Sonnenmilch und habe immer eine kleine Flasche in meiner Tasche, damit ich mich unterwegs nachcremen kann.
Nun seid ihr an der Reihe: Wie sieht eure Körperpflege aus? Habt ihr auch Produkte, die ihr nur zu bestimmten Jahreszeiten verwendet oder verwendet ihr ein Produkt das ganze Jahr über? Kennt ihr oder verwendet ihr sogar eines der Produkte auf den Bildern? Und sagt mir auch, welche Gesichtscreme ihr verwendet, vielleicht kann ich mich ja von euch inspirieren 
lassen.